Wie ich Arbeite

Willkommens- und Beziehungskultur

 

- Jedes Kind wird individuell angenommen und ernst genommen.

- Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu Kindern und Eltern.

- Liebevolle, familiäre Atmosphäre mit festen Ritualen.

 

Freies Spiel & Bewegung

 

- Viel Freiraum innerhalb klarer Strukturen.

- Bewegungslandschaft mit Kissen, Matratzen, Kletterbogen.

- Garten mit Herausforderungen (Treppe, Rücksichtnahme, Selbstständigkeit).

- Tägliches Spielen drinnen & draußen.

 

Sprache & Kommunikation

 

- Begleitung durch Lieder und Bücher.

- Alltagshandlungen sprachlich begleitet.

- Kinder übernehmen kleine Aufgaben (z. B. Bücher holen, Lätzchen verteilen).

 

Kreativität & Sinneserfahrungen

 

- Matschstation für Sand- und Wasserspiele.

- Fingerfood & kindgerechtes Essen, Tischrituale mit Liedern und Blumen.

- Spielmaterialien aus Naturmaterialien (Holz, Wolle, Stoff, Edelstahl).

- Musikinstrumente, freies kreatives Spiel.

 

Sozial-emotionale Entwicklung

 

- Förderung von Offenheit, Toleranz und Respekt.

- Kinder lernen, eigene Gefühle und die anderer wahrzunehmen.

- Unterstützung im konstruktiven Umgang mit Emotionen.

 

Rhythmus & Rituale

 

- Jahreszeiten, Lieder und Feste prägen den Alltag (Ostern, Advent, Karneval).

- Mittagsschlaf mit gleichbleibendem Ablauf, Schlaflieder und Geborgenheit.

- Wickeln mit Privatsphäre und Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse.

 

 

In meiner Tagespflege heiße ich jedes Kind willkommen wie es ist und nehme seine individuellen Bedürfnisse ernst. Ich sorge für eine liebevolle und einladende Atmosphäre, in der sich die Kinder geborgen und sicher fühlen können, sodass sie neugierig ihre Welt entdecken können.

Dabei ermögliche ich ihnen viele Freiräume, innerhalb einer klaren Struktur, und gestalte den Tag mit festen Ritualen.

Für so kleine Kinder ist es besonders wichtig, das Gefühl von Liebe und Akzeptanz zu erleben. 
Ich möchte, dass die Kinder mich wie ein Familienmitglied empfinden. Um dies zu erreichen, ist es entscheidend, dass von Beginn an eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern aber auch zu den Eltern aufgebaut wird. Gemeinsam sollten wir uns über grundlegende Vorstellungen und Wertvorstellungen einig sein.

Die Tageskinder stehen vor vielen spannenden Meilensteinen in ihrer Entwicklung. Einige sind noch dabei, das Laufen zu lernen, während andere es bereits beherrschen, aber noch an ihrer Sicherheit feilen. 
Wieder andere haben das Laufen perfektioniert und suchen nach neuen Herausforderungen – hier wird schon geklettert, geschaukelt und balanciert!
Um diesem wichtigen Thema Raum zu geben, habe ich die Möglichkeit eine Bewegungslandschaft für die Kinder herzurichten. Aus Matratzen, Kissen, Sitzsäcken, Brettern und einem Kletterbogen entsteht ein aufregender Parcours, den wir gemeinsam erkunden. Manche meistern ihn ganz alleine, andere benötigen dabei mehr oder weniger Unterstützung. Oft begleiten wir unsere Aktivitäten mit Musik, zu der wir tanzen oder unsere Geschwindigkeit dem Rhythmus anpassen.

Möglichst jeden Tag zieht es uns in unseren Garten, der ebenfalls einige Herausforderungen bereithält. Um nach draußen zu gelangen, müssen wir zunächst eine kleine Treppe hinunter. In diesen Momenten beobachte ich genau, wem ich mehr oder weniger Unterstützung anbieten kann, während die Kinder gleichzeitig lernen, auf meine Anweisungen zu hören, ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Wie in vielen anderen Bereichen meines Tagesablaufs, gibt es auch beim Rausgehen feste Rituale. Gemeinsam ziehen wir uns an und ich achte darauf, zu beobachten, wer bereits selbstständig Aufgaben erledigen kann und wer Unterstützung benötigt, etwa beim Anziehen von Schuhen oder Mützen. Während wir uns auf den Weg zum Garten machen, singen wir ein Lied:
„Immer langsam voran, immer langsam voran, dass die kleine Gesellschaft auch mitkommen kann.“
Mir ist es wichtig, dass die Kinder ihre Fähigkeiten im Spiel entdecken und weiterentwickeln. So werden sie selbstständig und nehmen ihre Wirksamkeit bewusst wahr. 
Sobald sie Hilfe benötigen, bin ich gerne bereit, sie zu unterstützen. Ich schaffe eine Umgebung, in der sie kontinuierlich neuen Herausforderungen begegnen können, ohne dabei gezielte „Übungen“ durchzuführen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Verstehen und Sprechen. Um dies zu fördern, begleite ich verschiedene Tätigkeiten mit Liedern. Wir singen beim Aufräumen, wenn wir nach draußen gehen, vor dem Essen und auch zwischendurch. 

Gemeinsam betrachten wir Bücher und ich gebe den Kindern, die dazu in der Lage sind, kleine Aufgaben – wie etwa das Holen eines neuen Buchs oder das Verteilen der Lätzchen am Tisch. 
Zudem unterhalte ich mich mit den Kindern, ohne sie mit Worten zu überschütten, sondern begleite meine Handlungen mit Erklärungen. Beim Zubereiten des Essens erzähle ich den Kindern, was wir gerade tun und welches Obst oder Gemüse wir schneiden.

Es ist mir wichtig, dass die Kinder bei mir die Möglichkeit haben, mit ihren Händen zu experimentieren und zu matschen. Daher haben wir draußen eine Matschstation, in der die Kinder mit Sand und Wasser spielen können – auch wenn es kalt ist! 

 

Bei den Mahlzeiten lasse ich auch die Kinder, die noch nicht mit der Gabel essen können, mit den Fingern essen. Deshalb achte ich darauf, dass die Speisen so gewählt sind, dass sie leicht greifbar sind.

 

Das Matschen in verschiedenen Situationen hilft den Kindern, ihre Umwelt besser zu begreifen. 

Ein weiteres Anliegen beim Essen ist das einheitliche Tischritual, feste Sitzplätze und ein schön gedeckter Tisch. Bei uns stehen immer filz/oder frische Blumen auf dem Tisch. 


Bevor wir anfangen zu essen, lasse ich ein kleines Filzvögelchen über den Tisch fliegen, während ich das Lied „Kommt ein Vogel geflogen“ singe. Dann wünschen wir uns einen guten Appetit.

 

Eine angenehme, heimelige und friedliche Atmosphäre am Tisch sorgt für ein schönes Gefühl und regt die Schöngeistigkeit der Kinder an.
Wenn es um Spielmaterialien geht, achte ich darauf, dass diese möglichst natürlich sind, beispielsweise aus Holz, Wolle oder Stoff. Das Spielzeug in der Spielküche besteht aus Emaille oder Edelstahl anstelle von Plastik. Ich habe eine Vielzahl von Holzklötzen – sowohl kleine, bunte als auch große, unregelmäßige – sowie alltägliche Dinge zu Spielen und Lernen.

Es gibt Musikinstrumente wie verschiedene Rasseln und ein Klavier, welches von den Kindern bespielt werden darf. 


Alle Spielmaterialien haben ihren festen Platz. Die Kinder lernen schnell, wo sie die verschiedenen Dinge finden können, und können sie nach dem Spielen auch wieder aufräumen. 


Es ist mir wichtig, dass die Kinder möglichst frei und kreativ spielen können und den gesamten Raum nutzen.


Als Tagespflegeperson lebe ich den Kindern Offenheit und Toleranz gegenüber allen Menschen vor, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Religion oder den Lebenswelten, in denen sie sich bewegen.

 

Ich gehe respektvoll und rücksichtsvoll mit den Kindern und ihren Eltern um. Es ist mir wichtig, die Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und ernst zu nehmen.

 

Die Kinder lernen nicht nur ihre eigenen Gefühle wie Wut, Freude oder Trauer kennen, sondern auch die Emotionen der anderen Kinder unserer Gruppe.

Ich unterstütze sie dabei, diese Gefühle zu erkennen und zu unterscheiden. So verstehen sie, dass nicht nur sie selbst Wut empfinden können, sondern auch die anderen Kinder. Zusätzlich helfe ich ihnen, einen konstruktiven Umgang mit ihren Gefühlen zu finden – dass es zum Beispiel in Ordnung ist, wütend zu sein, aber dass sie weder sich selbst noch anderen Schaden zufügen dürfen.

 

Im Laufe des Jahres beeinflussen die verschiedenen Jahreszeiten meine Arbeit mit den Kindern auf vielfältige Weise. Ich integriere in unsere musikalischen Aktivitäten Lieder, die speziell zu den jeweiligen Jahreszeiten passen. Zusammen mit den Kindern feiere ich besondere Feste wie Ostern, Karneval und die Adventszeit, wobei wir diese Anlässe in unseren Alltag einfließen lassen. Dabei gestalten wir gemeinsam besondere Bastelprojekte, malen Bilder oder backen leckere Dinge.

 

Nach dem Mittagessen bereite ich die Kinder für ihren Mittagsschlaf vor. 

 

Der Spielraum wird aufgeräumt, und für jedes Kind richte ich eine gemütliche Schlafumgebung ein. Wenn alle Kinder in ihren Betten liegen, singe ich 1-2 Schlaflieder. Nach Absprache mit den Eltern versuche ich bestmöglich auf die individuellen Schlafbedürfnisse der Kinder einzugehen. 

Wichtig ist mir, dass der Ablauf jeden Tag gleich ist und ruhig und liebevoll gestaltet wird.

 

Das Wickeln erfolgt auf einer hängenden Wickelkommode im Badezimmer, sodass ich die Privatsphäre der Kinder wahren und auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen kann.
 

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